Ich bin eine Frau!

Lautes Denken ist ein Weg, Webseiten auf ihre Usability zu prüfen. Testpersonen bekommen dafür eine Reihe von Aufgaben, die sie auf den Webseiten bewältigen müssen. Während sie das tun, sollen sie laut denken. So lässt sich erkennen, was sie zum Beispiel hindert schnell zum Ziel zu gelangen. Ich habe das ausprobiert, bevor ich eine Suche in einem Intranet in Betrieb genommen habe. Wir hatten versucht, viele Wünsche bei der Gestaltung der Suche aufzugreifen und eine einfache und sinnvolle Suche herzustellen. Doch diese Tests waren überraschende Augenöffner. Selbst wenn man sich verschiedene Nutzer vorstellt und verschiedene Nutzungsfälle, lässt sich mit Tests immer noch viel lernen und verbessern. Read more

Unser Team läuft wie ein gute geöltes Uhrwerk!

In meinem letzten Post habe ich skizziert wie hilfreich Metaphern sind, um schwer verständliches Wissen zu transferieren. Wie jedes gute, starke Werkzeug können auch Metaphern missbräuchlich verwendet werden.
Absichtlich – indem man damit etwas suggeriert und LeserInnen manipuliert.
Unabsichtlich – indem man technokratische, seelenlosen Sprachgebrauch auch in Metaphern verwendet.

Und das passiert so leicht. Wir sind täglich von dieser Art Sprachgebrauch umgeben - im Betrieb, in Fachgesprächen, in den Medien. Und selbst wenn wir es gar nicht wollen, sickern diese Metaphern in unser Unterbewusstsein. Gut, wenn uns jemand dafür aufmerksam macht: Read more

Textbrücken

Manchmal gibt man sich viel Mühe sein Wissen weiterzugeben und wird doch nicht verstanden. Eine Textbrücke – eine Metapher – kann aus diesem Dilemma heraushelfen. Metapherein kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwas von einem Ort zum anderen tragen. Wenn wir Metaphern in unseren Texten verwenden, aktivieren wir unsere Leser. Denn „eine Metapher bietet einen Pfad vom Verstehen von etwas Bekannten zu etwas Neuem, indem Elemente des Verstehens von dem bereits gemeisterten Subjekt auf die neue Domäne übertragen werden.“ [1] Read more

Text gut, alles gut?

Virtuelle Teamarbeit zwingt uns mehr und mehr dazu, unser Wissen zu verschriftlichen. Das ist eine Herausforderung: „I think about it more, write, rewrite, rewrite.“

Doch ist das Schreiben beendet, wartet schon die nächste Herausforderung – die mehrdimensionale virtuelle Teamarbeit mit:
der Dimension Kommunikationsprozess (Informationen weitergeben oder Informationen verarbeiten),
der Dimension Funktion für das Team (Produktion, Unterstützung der Team-Mitglieder, des Team-Klimas),
der Dimension Leistungsfähigkeit der Medien (Unmittelbarkeit von Feedback, Symbol-Vielfalt, Parallelität, die Möglichkeit Inhalte zu verfeinern, die Möglichkeit Inhalte neu aufzuarbeiten). Read more

Kurz gesagt, …

Wie gut es Fachtexten tut, wenn Sie vor Beginn des Schreibens ein Schreibziel definieren, habe ich in einem früheren Post beschrieben. Schon 1, 2, 3 Sätze reichen dafür. Aus dieser Übung können Sie noch mehr Nutzen herausholen, z.B. einen guten elevator pitch. Sie steigen im Büro in den Fahrstuhl und da steht er vor Ihnen – der sonst nie für Sie zu sprechende Geschäftsführer. Ein paar gemeinsame Stockwerke – kostbare Zeit, in der Sie ihm, ohne zu nerven natürlich, etwas mitteilen könnten. Wenn Sie es schaffen, Ihre Botschaft in nur einer Handvoll Sätze zu sagen. Und so zum Beispiel Ihre persönliche „Core-Story“ oder eine „Mini-Saga“ („Bite Sized Lessons For Life and Business“) transferieren. Üben lohnt sich also für Schreibziele für lange Texte, eine Selbstvorstellung und die kostbaren Momente im Leben, wo uns ein Zufall zu Hilfe kommt – wenn wir ihn denn nutzen. Read more

(Be)greifbare Texte

Wenn Sie in einer Service-Abteilung arbeiten, müssen Sie sehr oft Ihre Existenz „rechtfertigen“. Versucht wird das mit Kennziffern, die einen return of investment zeigen sollen. Versuchen können Sie das auch mit strategischen Texten, die greifbar visualisieren was Sie für den Erfolg Ihrer Firma tun. Das White Paper „The importance of ‘tangible’ and ‘visible’“der australischen Intranetberater von „Step Two Designs“ veranschaulicht diese Idee am Beispiel der Arbeit eines Intranet-Teams. Solch eine Service-Abteilung verrichtet eher unsichtbar viele Basis-Arbeiten. Umso wichtiger ist es so davon zu berichten, das die Ergebnisse dem Management und den KollegInnen greifbar (den Nutzen erklären) und sichtbar (den Nutzen zeigen) gemacht werden. Zum Beispiel an einem verbesserten Mitarbeiter-Verzeichnis im Intranet. Greifbar schreiben: bessere Vernetzung/Nutzung der geistigen Kapazitäten in der Firma, sichtbar schreiben: Screenshots, Aufforderung und Wege zum Ausprobieren. Read more

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