Text gut, alles gut?

Virtuelle Teamarbeit zwingt uns mehr und mehr dazu, unser Wissen zu verschriftlichen. Das ist eine Herausforderung: „I think about it more, write, rewrite, rewrite.“

Doch ist das Schreiben beendet, wartet schon die nächste Herausforderung – die mehrdimensionale virtuelle Teamarbeit mit:
der Dimension Kommunikationsprozess (Informationen weitergeben oder Informationen verarbeiten),
der Dimension Funktion für das Team (Produktion, Unterstützung der Team-Mitglieder, des Team-Klimas),
der Dimension Leistungsfähigkeit der Medien (Unmittelbarkeit von Feedback, Symbol-Vielfalt, Parallelität, die Möglichkeit Inhalte zu verfeinern, die Möglichkeit Inhalte neu aufzuarbeiten). Read more

Kurz gesagt, …

Wie gut es Fachtexten tut, wenn Sie vor Beginn des Schreibens ein Schreibziel definieren, habe ich in einem früheren Post beschrieben. Schon 1, 2, 3 Sätze reichen dafür. Aus dieser Übung können Sie noch mehr Nutzen herausholen, z.B. einen guten elevator pitch. Sie steigen im Büro in den Fahrstuhl und da steht er vor Ihnen – der sonst nie für Sie zu sprechende Geschäftsführer. Ein paar gemeinsame Stockwerke – kostbare Zeit, in der Sie ihm, ohne zu nerven natürlich, etwas mitteilen könnten. Wenn Sie es schaffen, Ihre Botschaft in nur einer Handvoll Sätze zu sagen. Und so zum Beispiel Ihre persönliche „Core-Story“ oder eine „Mini-Saga“ („Bite Sized Lessons For Life and Business“) transferieren. Üben lohnt sich also für Schreibziele für lange Texte, eine Selbstvorstellung und die kostbaren Momente im Leben, wo uns ein Zufall zu Hilfe kommt – wenn wir ihn denn nutzen. Read more

(Be)greifbare Texte

Wenn Sie in einer Service-Abteilung arbeiten, müssen Sie sehr oft Ihre Existenz „rechtfertigen“. Versucht wird das mit Kennziffern, die einen return of investment zeigen sollen. Versuchen können Sie das auch mit strategischen Texten, die greifbar visualisieren was Sie für den Erfolg Ihrer Firma tun. Das White Paper „The importance of ‘tangible’ and ‘visible’“der australischen Intranetberater von „Step Two Designs“ veranschaulicht diese Idee am Beispiel der Arbeit eines Intranet-Teams. Solch eine Service-Abteilung verrichtet eher unsichtbar viele Basis-Arbeiten. Umso wichtiger ist es so davon zu berichten, das die Ergebnisse dem Management und den KollegInnen greifbar (den Nutzen erklären) und sichtbar (den Nutzen zeigen) gemacht werden. Zum Beispiel an einem verbesserten Mitarbeiter-Verzeichnis im Intranet. Greifbar schreiben: bessere Vernetzung/Nutzung der geistigen Kapazitäten in der Firma, sichtbar schreiben: Screenshots, Aufforderung und Wege zum Ausprobieren. Read more

Befruchtende Texte

Damit Sie Ihr Wissen nutzbringend verschriftlichen, muss Ihr Text nicht nur verständlich sein und die Eigenheiten seines Transport-Mediums (Mail, Datenbank,…) berücksichtigen, sondern vor allem Ihrer Zielgruppe Nutzen bringen. Dafür werfe ich heute mit Ihnen einen Blick auf die Verknüpfung von Wissen mit Handeln.

In einer gelungenen Wissen-Handeln-Beziehung wird Wissen für das Handeln geliefert und aus Handeln danach wieder Wissen gewonnen. Eine gelungene Wissen-Handeln-Beziehung generiert so kontinuierlich verbessertes Wissen. Read more

„Die Leute hören einander zu…

und es ist lustig zu beobachten, welche Dinge zwischen den Kundinnen stattfinden, wenn sie an der Kassa warten. Die tauschen Rezepte aus, und erzählen einander, welche Erfahrungen sie mit unseren Produkten gemacht haben.“
„Dieser Lehrling hat sich im Vorfeld spielerisch mit special effects auseinandergesetzt und darin Expertise erworben, von der alle anderen Mitarbeiter, die schon länger im Unternehmen beschäftigt waren, profitiert haben.“
„Andererseits gibt es einem Berge, wenn die Leute paff sind, weil sie bei meiner Konkurrentin bestellt haben und dort 14 Tagelang auf ihr Produkt warten mussten, während bei mir innerhalb von 24 Stunden geliefert wird.“ Read more

Wissen erzählen

Was ist Ihre “Core-Story”? Ihre Geschichte über Ihre Tätigkeit oder eines Ihrer typischen Projekte oder über das, was Sie für Ihre Kunden tun. Eine kurze Geschichte, die Sie zum Beispiel auf einer Konferenz oder einem Empfang einer Ihnen unbekannten Teilnehmerin erzählen. Von der sie hoffen, das sie Ihnen zuhört und Ihre Geschichte danach weitererzählt: “Hör mal, wen ich da vor kurzem kennen gelernt habe …. !”

Es gibt noch mehr gute Gründe Ihr Wissen in Geschichten – schriftliche oder mündliche - zu packen:

  • bei einer Präsentation als Einstieg oder als Fazit zum Überzeugen;
  • um aus Projekten lessons learned zu ziehen;
  • mit Kunden-Geschichten intern Feedback geben;
  • hohle und langweilige success stories gegen ehrliche und interessante Geschichten austauschen, denn “Reine Erfolgsgeschichten sind gar keine Geschichten.”;
  • Ihren Chefs etwas Berufsalltags-Erfahrungen zurückgeben.

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