Beleben sie Ihre Zahlen
Ein statistischer Text – langweiliges Lese-Erlebnis oder zähe Schreib-Erfahrung? Beides muss nicht sein. Statistiken weiterzugeben, verlangt neben dem inhaltlichen Wissen, und den statistischen Grundkenntnissen auch das know how, die Informationen als Text und/oder Bild zu visualisieren. Dafür gibt es Hilfen, z.B. für das Schreiben statistische Texte das on-line frei verfügbare Büchlein „Making Data Meaningful: A guide to writing stories about numbers“ der United Nations Economic Commission for Europe.
Wissen erzählen
Was ist Ihre “Core-Story”? Ihre Geschichte über Ihre Tätigkeit oder eines Ihrer typischen Projekte oder über das, was Sie für Ihre Kunden tun. Eine kurze Geschichte, die Sie zum Beispiel auf einer Konferenz oder einem Empfang einer Ihnen unbekannten Teilnehmerin erzählen. Von der sie hoffen, das sie Ihnen zuhört und Ihre Geschichte danach weitererzählt: “Hör mal, wen ich da vor kurzem kennen gelernt habe …. !”
Es gibt noch mehr gute Gründe Ihr Wissen in Geschichten – schriftliche oder mündliche - zu packen:
- bei einer Präsentation als Einstieg oder als Fazit zum Überzeugen;
- um aus Projekten lessons learned zu ziehen;
- mit Kunden-Geschichten intern Feedback geben;
- hohle und langweilige success stories gegen ehrliche und interessante Geschichten austauschen, denn “Reine Erfolgsgeschichten sind gar keine Geschichten.”;
- Ihren Chefs etwas Berufsalltags-Erfahrungen zurückgeben.
Keine Angst vor dem wissenschaftlichen Artikel
Die Gründe keinen wissenschaftlichen Artikel schreiben zu wollen, obwohl man genug zu sagen hätte, würden vermutlich einen interessanten wissenschaftlichen Artikel ergeben. Warum trauen wir uns nicht, unser Wissen auf diese Art weiterzugeben?
Dieser Frage widmet Abby Day in der Neuauflage ihres Buches “How to Get Research Published in Journals” ihr erstes Kapitel (”Setting Your Objectives”). Alles kommt zur Sprache: “Fear. I can’t write! They’ll dismiss my work outright! People will steal my ideas. I don’t know where to start! The need for perfection.” Und für jede dieser inneren Hürden gib es ein Wegräumprogramm.
Danach ist der Weg frei für den zweiten und dritten Schritt auf dem Weg zum Artikel - “Knowing your Audience” und “From Draft to Print”. Read more