Kurz gesagt, …
Wie gut es Fachtexten tut, wenn Sie vor Beginn des Schreibens ein Schreibziel definieren, habe ich in einem früheren Post beschrieben. Schon 1, 2, 3 Sätze reichen dafür. Aus dieser Übung können Sie noch mehr Nutzen herausholen, z.B. einen guten elevator pitch. Sie steigen im Büro in den Fahrstuhl und da steht er vor Ihnen – der sonst nie für Sie zu sprechende Geschäftsführer. Ein paar gemeinsame Stockwerke – kostbare Zeit, in der Sie ihm, ohne zu nerven natürlich, etwas mitteilen könnten. Wenn Sie es schaffen, Ihre Botschaft in nur einer Handvoll Sätze zu sagen. Und so zum Beispiel Ihre persönliche „Core-Story“ oder eine „Mini-Saga“ („Bite Sized Lessons For Life and Business“) transferieren. Üben lohnt sich also für Schreibziele für lange Texte, eine Selbstvorstellung und die kostbaren Momente im Leben, wo uns ein Zufall zu Hilfe kommt – wenn wir ihn denn nutzen. Read more
(Be)greifbare Texte
Wenn Sie in einer Service-Abteilung arbeiten, müssen Sie sehr oft Ihre Existenz „rechtfertigen“. Versucht wird das mit Kennziffern, die einen return of investment zeigen sollen. Versuchen können Sie das auch mit strategischen Texten, die greifbar visualisieren was Sie für den Erfolg Ihrer Firma tun. Das White Paper „The importance of ‘tangible’ and ‘visible’“der australischen Intranetberater von „Step Two Designs“ veranschaulicht diese Idee am Beispiel der Arbeit eines Intranet-Teams. Solch eine Service-Abteilung verrichtet eher unsichtbar viele Basis-Arbeiten. Umso wichtiger ist es so davon zu berichten, das die Ergebnisse dem Management und den KollegInnen greifbar (den Nutzen erklären) und sichtbar (den Nutzen zeigen) gemacht werden. Zum Beispiel an einem verbesserten Mitarbeiter-Verzeichnis im Intranet. Greifbar schreiben: bessere Vernetzung/Nutzung der geistigen Kapazitäten in der Firma, sichtbar schreiben: Screenshots, Aufforderung und Wege zum Ausprobieren. Read more
Befruchtende Texte
Damit Sie Ihr Wissen nutzbringend verschriftlichen, muss Ihr Text nicht nur verständlich sein und die Eigenheiten seines Transport-Mediums (Mail, Datenbank,…) berücksichtigen, sondern vor allem Ihrer Zielgruppe Nutzen bringen. Dafür werfe ich heute mit Ihnen einen Blick auf die Verknüpfung von Wissen mit Handeln.
In einer gelungenen Wissen-Handeln-Beziehung wird Wissen für das Handeln geliefert und aus Handeln danach wieder Wissen gewonnen. Eine gelungene Wissen-Handeln-Beziehung generiert so kontinuierlich verbessertes Wissen. Read more
Ein Bild sagt mehr als 100 Worte, aber welche Worte sind das?*
Die geschickte Visualisierung von Inhalten wirkt schneller, umfassender und nachhaltiger als jeder Text. Und weniger Platz benötigen Visualisierungen auch. Wie schon der geniale Statistik-Diagramm-Visionär Edward Tufte in einem direkten Zweikampf Statistik-Text gegen Statistik-Grafik gezeigt hat.
Trotzdem braucht man noch Texte. Wenn man sich den Texten – eigenen oder fremden - einmal auf andere Art näheren will, Muster erkennen will, lernen will, helfen Textgrafiken. Bilder die Ihnen Ihre Texte zeigen. Allgemein tauglich und ohne komplexe wissenschaftliche Methoden „gezeichnet“ mit gängigen Web 2.0-Tools. Lassen Sie sich überraschen. Read more
Zeit für Ideen!
„Nur im Zustand der entspannten Energie, der Calm Energy, ist unsere geistige Leistungsfähigkeit wirklich gut. … Wenn Sie Ihr intellektuelles Potential weiter ausschöpfen wollen, muss Ihr Gehirn immer wieder in noch entspanntere Energiezustände kommen. Diese finden sich im Schlaf sowie im Alpha-Zustand beim Erwachen oder in Ruhephasen. … Im Alpha-Zustand sind wir zum Beispiel in der Anlaufphase am Morgen, in den stillen Stunden zwischen dem Erwachen und dem Anstieg der Energiekurve gegen das Maximum. Auch untertags, im Flow-Zustand, beim Pausieren für sich allein oder wenn Sie sich in Tagträumen verlieren, sind Sie im Alpha-Zustand.“ Read more
Wer das Ziel kennt, …
…kann entscheiden; wer entscheidet, findet Ruhe; wer Ruhe findet, ist sicher; wer sicher ist, kann überlegen; wer überlegt kann verbessern. Konfuzius
Altbekannt der Spruch? Trotzdem legen wir beim Schreiben im beruflichen Alltag zu oft einfach los und schreiben ohne vor Beginn das Ziel zu definieren. Gut, wir überlegen, worüber wir diesen Projektbericht für’s Intranet schreiben wollen. Und wie wir ihn strukturieren. Schützt uns das genug vor dem geistigen „Abdriften“ beim Schreiben? Lassen sich so Texte optimieren, damit unsere Kollegen etwas mit ihnen anfangen können?
Ein kurz & knapp schriftlich fixiertes Ziel - vor dem Schreiben - würde viel helfen. Dann erkennt man leicht, ob neue inhaltliche Ideen beim Schreiben auch zu diesem Ziel führen oder eher nicht. [1] Es genügen für eine Zielbeschreibung schon 1, 2, maximal 3 Sätze, die Hauptidee/Hauptinhalte/Hauptgeschichte zusammenfassen. So stellen Sie fest, ob Sie Ihren Kollegen nahe bringen können, was Sie ihnen nahe bringen wollen. Read more