Warum schreiben meine Mitarbeiter nichts auf? - Teil 6
Inspirationen für Manager, Wissensmanager und andere Betroffene, um Motivatoren zu nutzen, Barrieren zu überwinden, Kreativität zuzulassen und Fitness zu trainieren.
Kompetenzen entwickeln
“Lesen ist das Kreativzentrum im Leben eines Schreibers.“ (Stephen King) „Meine Texte sind mittelmäßig, aber meine Überarbeitungen sind Spitze.“ (David Ogilvy)
Die Zitate illustrieren meine Überzeugung, das es nicht ausreicht zu wissen wie man Fachtexte schreibt und Weiterbildungen dafür absolviert zu haben. Sehr viele Menschen wissen wie man Fachwissen gut verschriftlichen kann. Trotzdem schreiben viele von ihnen nicht oder nur nach langem Aufschieben oder unter Qualen. Meine Überzeugung ist: entscheidend sind die geeigneten Kompetenzen für das Verschriftlichen von Wissen. „Kompetenzen sind Fähigkeiten zur Selbstorgansiation.“ Read more
Warum schreiben meine Mitarbeiter nichts auf? - Teil 5
Inspirationen für Manager, Wissensmanager und andere Betroffene, um Motivatoren zu nutzen, Barrieren zu überwinden, Kreativität zuzulassen und Fitness zu trainieren.
Motiviation versuchen
Groß ist das Feld der Motivationsforschung – breit reichen die Ansichten von „ist unmöglich“ über die Maslow’sche Bedürfnispyramide bis hin zu komplizierten Belohnungsmodellen in einigen großen Firmen. Es wäre schon viel motiviert, wenn zuerst Barrieren angegangen würden. Damit reden wir wieder über das Firmenklima: „Numerous studies have confirmed the importance of encouraging management support; … that an involved team leader is the principal factor favouring mutual trust in a climate characterized by “high care”. … trust is crucial and … trust must be developed between every member of a team for knowledge sharing to happen.” [Sveiby 2007]
Wenn das Klima nicht stimmt, nimmt die demotivierende Angst vor Ersetzbarkeit zu! Auch jede andere Barriere ist eine Barriere zuviel. Auch jede andere Barriere demotiviert. Read more
Warum schreiben meine Mitarbeiter nichts auf?- Teil 4
Inspirationen für Manager, Wissensmanager und andere Betroffene, um Motivatoren zu nutzen, Barrieren zu überwinden, Kreativität zuzulassen und Fitness zu trainieren.
Barrieren beseitigen
Barrieren kann man nachhaltig nur wegräumen, wenn man dabei die Situation rechts und links neben der Barriere betrachtet. In der Einleitung habe ich den schwierigen Charakter von Barrieren angesprochen. Besonders erschwerend ist, das Barrieren untereinander in vielerlei verschieden Wechselwirkungen treten können. Es gibt:
- neutrale Barrieren (keine Beeinflussung durch andere Barrieren, beeinflusst selbst nicht andere Barrieren),
- exogene Barrieren (keine Beeinflussung durch andere Barrieren, aber beeinflusst selbst eine große Zahl anderer Barrieren),
- endogene Barrieren (Beeinflussung durch einige andere Barrieren, beeinflusst selbst nicht andere Barrieren),
- doppelte Barrieren (Beeinflussung durch einige andere Barrieren, beeinflusst selbst andere Barrieren ). [Kern et al., 2008]
Die Größe dieser Herausforderung soll nicht abschrecken, sondern zu durchdachtem Herangehen anregen. Read more
Warum schreiben meine Mitarbeiter nichts auf? - Teil 2
Inspirationen für Manager, Wissensmanager und andere Betroffene, um Motivatoren zu nutzen, Barrieren zu überwinden, Kreativität zuzulassen und Fitness zu trainieren.
Ein Zeichen setzen
Natürlich erarbeitet ein gewissenhafter Manager mit seinen Mitarbeitern einen Strategie, macht einen Plan, wenn er etwas verändern will. Wie schon im ersten Teil beschrieben, ist es auch keine triviale Herausforderung, Mitarbeiter zum Schreiben zu motivieren. Trotzdem plädiere ich dafür, nicht auf dem klassischen Weg zu beginnen. Schreiben – auch im Berufsalltag – hat mit Kreativität zu tun. Und auch das kreativste Strategie-Meeting lockt die für das Schreiben benötigte Art der Kreativität nicht hervor. Read more
Word Bytes
Carolyne Lee hat den Begriff der word bytes geprägt: „I have termed such words and phrases, that hit their targets, ‘word bytes’, not because I want such words to conform to the information society, but because I want language — stylish, sharp, carefully–constructed — to do battle with the ‘decayed’ language usually dashed–off in this speeded up world (Hassan, 2003), to take it on even on its own terms, and to win.“ „The quality of our world is shaped by the quality of the words around us, including every word we write, type, or speak.“ [1] Read more
Über die Mühelosigkeit
Liest man gute Fachtexte, ist man manchmal versucht zu seufzen: „Na ihr/ihm fällt es eben leicht. Die Wissenschaftlerin/der Wissenschaftler kann es und ich kann es nicht, ich hab’ keine Chance.“ Das es so nicht sein muss, zeigt die Rubrik „Writing on Writing“ der Durham University, innerhalb der Webseiten „Writing Across Boundaries“, zur Verfügung gestellt vom Department of Anthropology: „Dedicated to the support of social science researchers who wish to engage more effectively with the practical and intellectual issues that arise in the quest to produce texts which are engaging, accurate and analytically insightful.“ Ein Kapitel spürt nach, wie’s die anderen tun; „scholars who have made a significant contribution to the social science literature“. Wie schaffen diese AutorInnen, mühelos und erhellend zu schreiben? 12 Antworten geben Antwort. Read more