Ein Bild sagt mehr als 100 Worte, aber welche Worte sind das?*
Die geschickte Visualisierung von Inhalten wirkt schneller, umfassender und nachhaltiger als jeder Text. Und weniger Platz benötigen Visualisierungen auch. Wie schon der geniale Statistik-Diagramm-Visionär Edward Tufte in einem direkten Zweikampf Statistik-Text gegen Statistik-Grafik gezeigt hat.
Trotzdem braucht man noch Texte. Wenn man sich den Texten – eigenen oder fremden - einmal auf andere Art näheren will, Muster erkennen will, lernen will, helfen Textgrafiken. Bilder die Ihnen Ihre Texte zeigen. Allgemein tauglich und ohne komplexe wissenschaftliche Methoden „gezeichnet“ mit gängigen Web 2.0-Tools. Lassen Sie sich überraschen. Read more
Zeit für Ideen!
„Nur im Zustand der entspannten Energie, der Calm Energy, ist unsere geistige Leistungsfähigkeit wirklich gut. … Wenn Sie Ihr intellektuelles Potential weiter ausschöpfen wollen, muss Ihr Gehirn immer wieder in noch entspanntere Energiezustände kommen. Diese finden sich im Schlaf sowie im Alpha-Zustand beim Erwachen oder in Ruhephasen. … Im Alpha-Zustand sind wir zum Beispiel in der Anlaufphase am Morgen, in den stillen Stunden zwischen dem Erwachen und dem Anstieg der Energiekurve gegen das Maximum. Auch untertags, im Flow-Zustand, beim Pausieren für sich allein oder wenn Sie sich in Tagträumen verlieren, sind Sie im Alpha-Zustand.“ Read more
„Die Leute hören einander zu…
und es ist lustig zu beobachten, welche Dinge zwischen den Kundinnen stattfinden, wenn sie an der Kassa warten. Die tauschen Rezepte aus, und erzählen einander, welche Erfahrungen sie mit unseren Produkten gemacht haben.“
„Dieser Lehrling hat sich im Vorfeld spielerisch mit special effects auseinandergesetzt und darin Expertise erworben, von der alle anderen Mitarbeiter, die schon länger im Unternehmen beschäftigt waren, profitiert haben.“
„Andererseits gibt es einem Berge, wenn die Leute paff sind, weil sie bei meiner Konkurrentin bestellt haben und dort 14 Tagelang auf ihr Produkt warten mussten, während bei mir innerhalb von 24 Stunden geliefert wird.“ Read more
Wissen erzählen
Was ist Ihre “Core-Story”? Ihre Geschichte über Ihre Tätigkeit oder eines Ihrer typischen Projekte oder über das, was Sie für Ihre Kunden tun. Eine kurze Geschichte, die Sie zum Beispiel auf einer Konferenz oder einem Empfang einer Ihnen unbekannten Teilnehmerin erzählen. Von der sie hoffen, das sie Ihnen zuhört und Ihre Geschichte danach weitererzählt: “Hör mal, wen ich da vor kurzem kennen gelernt habe …. !”
Es gibt noch mehr gute Gründe Ihr Wissen in Geschichten – schriftliche oder mündliche - zu packen:
- bei einer Präsentation als Einstieg oder als Fazit zum Überzeugen;
- um aus Projekten lessons learned zu ziehen;
- mit Kunden-Geschichten intern Feedback geben;
- hohle und langweilige success stories gegen ehrliche und interessante Geschichten austauschen, denn “Reine Erfolgsgeschichten sind gar keine Geschichten.”;
- Ihren Chefs etwas Berufsalltags-Erfahrungen zurückgeben.
Sprache als Transportmittel des Wissens
Mit ihrem besten Wissen und Gewissen kommunizierten die Ingenieure: „Der Start des Challenger Space Shuttle darf nur erfolgen, wenn die Außentemperatur gleich oder größer als 12° Celsius ist“. Als hätte es diese Botschaft nicht gegeben, unfassbar – bei 2° Celsius erfolgt der Challenger-Start, es kommt zu Katastrophe, die Challenger verbrennt, die Astronauten sterben.
Am Beispiel der Katastrophe zeigt Birgit Renzl in ihrem Artikel „Language as a vehicle of knowing: the role of language and meaning in constructing knowledge“ die Rolle von Sprache beim Konstruieren von Wissen. „Language is commonly understood as a tool to describe and report on reality. However, this is a limited view of language since language is not only content; it also provides context and a way to re-contextualize content“. Read more